Juliane Helbig

HYPNOSE Juliane Helbig

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bänschstr. 38, 10247 Berlin

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Macht wenig besitzen glücklich?
Ich glaub schon ...

Es ist schon etwas her, dass ich das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston gelesen habe. Das Buch dreht sich darum, dass man glücklicher wird, wenn man wenig besitzt und dadurch leichter Ordnung in den eigenen vier Wänden aufrecht erhält.

Sich von Dingen zu trennen, kann Freiraum schaffen - nicht nur physisch, sondern auch psychisch. Seitdem ich das Buch gelesen habe, versuche ich, reduzierter zu leben. Noch gelingt mir das nicht so, wie ich es mir wünsche. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass der bewusste Verzicht tatsächlich dazu führt, dass man sich glücklicher fühlt. Ich habe z.B. angefangen, 80% meiner Kleidung in einen Koffer zu verstauen. Dadurch habe ich jetzt einen sehr luftigen Kleiderschrank. Der Effekt ist, dass ich weniger Auswahl habe und mich das auf eigenartige Weise befreit von Entscheidungen und zu vielen Optionen. Verrückt ist dabei, dass ich mich dadurch eigentlich viel unterschiedlicher kleide, als davor. Vorher hatte ich diese große Auswahl, hab aber immer das Gleiche gewählt, vielleicht auch aus Überforderung. Jetzt hab ich wenig, ziehe davon aber viel mehr an. Mein Ziel ist es, mich von mehr Dingen zu trennen, denn ich bin davon überzeugt, dass weniger zu besitzen zum psychischen Wohlbefinden beiträgt.

Ich kann das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston nur wärmsten empfehlen. Besonders, wenn man sich haltlos, lustlos oder freudlos im Leben fühlt, kann dieses Buch noch mal einen ganz anderen Ansatz und auch Weg aufzeigen. Wie wir uns fühlen, spiegelt sich oft in unseren vier Wänden wider. Warum nicht daran arbeiten? Warum nicht auch mal versuchen, durch die Veränderung vom Zuhause eine innere Veränderung anzustoßen? Einen Versuch kann es wert sein.